Lernender Sozialstaat

Digitaler Entscheidungskompass
Fallbeispiel: Krankenhausstandort Vilsbiburg (LA-Regio Kliniken)

Willkommen.

Der Digitale Entscheidungskompass führt vom großen Ganzen (Gesundheitssystem) über den konkreten Krankenhausstandort bis zu den Entscheidungs- und Entwicklungsprozessen.

Empfohlener Erkenntnisweg: verstehen → einordnen → entscheiden.

01System verstehenWarum muss sich die Krankenhausversorgung verändern?
02Standort einordnenWas bedeutet das konkret für Vilsbiburg?
03Entscheidungen nachvollziehenWie entstehen Planung, Prüfung und Entscheidung?
Praxisfall · Lernender Sozialstaat Standortdiskussion

Was ist entschieden, wie wird es begründet – und welche Fragen sind noch offen? Die öffentliche Entwicklung rund um das Krankenhaus Vilsbiburg chronologisch eingeordnet.

Recherchen & FAQ öffnen
Interner Arbeitsbereich
Informationsmonitor

Neue Informationen prüfen und Aktualisierungen dokumentieren.

Tür 1 · Vom Fallbeispiel zum Systemverständnis

Was uns Vilsbiburg über das Gesundheitssystem zeigt

Viele Krankenhäuser stehen heute vor schwierigen Entscheidungen. Das Fallbeispiel Vilsbiburg zeigt exemplarisch, wie eng Standortfragen mit Finanzierung, Planung und politischen Rahmenbedingungen verbunden sind. Bevor wir den Standort betrachten, folgt deshalb der Blick auf das System.

Kapitel 1 von 6
01

Beobachtung

Warum stehen viele Krankenhäuser unter Druck?

Öffentlich diskutiert werden häufig Standortschließungen, Spezialisierungen, Leistungsverschiebungen und Defizite. Diese Entscheidungen entstehen selten aus einer einzigen Ursache.

Wirtschaftlicher Druck

Einnahmen und notwendige Ausgaben passen an vielen Standorten nicht dauerhaft zusammen.

Personalengpässe

Fachkräfte fehlen. Rund-um-die-Uhr-Strukturen lassen sich deshalb nicht überall in gleicher Breite vorhalten.

Qualität und Spezialisierung

Bestimmte Leistungen sollen dort gebündelt werden, wo Erfahrung, Personal und Ausstattung verlässlich verfügbar sind.

Regionale Versorgung

Wirtschaftlichkeit, Qualität und Erreichbarkeit müssen gleichzeitig berücksichtigt werden – besonders im ländlichen Raum.

Erste EinordnungVilsbiburg ist kein isolierter Sonderfall. Der Standort macht eine bundesweit diskutierte Spannung zwischen Versorgungsauftrag, Finanzierung und Strukturwandel sichtbar.

A00.1 · Nutzungskonzept

Wer nutzt den Kompass – und wozu?

Der Kompass unterscheidet zwischen Menschen, die sich über den Standort informieren möchten, und Personen, die Entwicklungen untersuchen und Entscheidungen vorbereiten.

LeitfrageVerstehen oder untersuchen?

Die Zuordnung bestimmt den passenden Einstieg – nicht den Wert einer Nutzergruppe.

01

Standortinformation

Informieren und verstehen

Öffentlich zugängliche Informationen über den heutigen Standort, bekannte Planungen und mögliche Folgen.

02

Entwicklungsbereich

Untersuchen und vergleichen

Interaktiver Entwicklungsbereich für Szenarien, Variantenvergleich, Folgenabschätzung und Entscheidungsvorbereitung.

Beginnen Sie mit dem Gesamtbild des heutigen Krankenhausstandorts. Anschließend können Sie die wichtigsten Fragen zu Lage, Planungen, Folgen, Zuständigkeiten und Quellen vertiefen.

Vilsbiburg verstehen – vom Verbund zur Veränderung

Der Einstieg zeigt zuerst die Rolle Vilsbiburgs im LA-Regio-Verbund. Danach folgen der heutige Standort, die öffentlich bekannten Planungen und die noch offenen Fragen – bewusst voneinander getrennt.

Belegt Arbeitswert Modellstruktur Offen

Standortinformation · HEUTE

Was ist die Klinik Vilsbiburg heute?

Hier ist gebündelt, was den heutigen Standort beschreibt: Aufgaben, Leistungsprofil, Fachbereiche, Kapazitäten, Personal und wirtschaftlicher Ist-Zustand. Planungen folgen erst im nächsten Schritt.

Quellenbasierte Standortinformation

Leistungsprofil: Was kann der Standort?

Ausgewählte Leistungsdaten ergänzen das Standortprofil. Die Angaben werden nicht nur gezeigt, sondern mit ihrem jeweiligen Prüfstatus kenntlich gemacht.

Verifiziert
Geburtshilfe
440 Entbindungen im Datenjahr 2024. Für den heutigen Standort werden außerdem 10 Betten und 2 Kreißsäle als Arbeitswerte geführt.
Weitgehend verifiziert
Endoprothetik
Die hohe Aktivität bei Hüft- und Knieendoprothetik ist durch offizielle Daten gestützt. Die aktuelle Fachklinikplanung nennt rund 500 endoprothetisch versorgte Patienten pro Jahr. Diese Patientenzahl wird nicht mit der Zahl einzelner Eingriffe gleichgesetzt.
Verifiziert
Stroke Unit & Notfallstruktur
Stroke Unit vorhanden; allgemeine Notfallstufe 1 – Basisnotfallversorgung.
Noch nicht 1:1 verifiziert
Schlaganfall-Fallzahl 191
Der Wert stammt aus dem eingebrachten Krankenhausvergleich. Eine unabhängige 1:1-Bestätigung ist noch offen.

Leseregel: Nicht jede Zahl ist gleich belastbar. Der D.E. zeigt deshalb künftig neben der Information auch ihren Prüfstatus.

Quelle/Orientierung: Bundes-Klinik-Atlas · Krankenhaus Vilsbiburg ↗ · Datenstände können je Kennzahl abweichen.
FachabteilungenStationäre und operative Versorgung

Innere Medizin, Chirurgie, Endoprothetik und weitere Fachbereiche werden im Standortmodell zusammengeführt.

Zentren und SchwerpunkteSpezialisierte Angebote

Vorhandene und geplante Schwerpunkte werden mit ihren personellen, medizinischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten dargestellt.

AkutversorgungNotaufnahme und Intensivbereich

Die Notfallversorgung wird als zentrale Standortfunktion mit Diagnostik, ärztlicher Präsenz und Transportwegen betrachtet.

GeburtshilfeEigener Versorgungsbereich

Räume, Betten, Kreißsäle, Personalbindungen und medizinische Querschnittsfunktionen gehören zum Gesamtbild.

PersonalÄrztlicher Dienst, Pflege und weitere Berufsgruppen

Vorhandene Angaben werden sichtbar; noch fehlende standortbezogene Personaldaten bleiben als offene Datenlücke markiert.

Betten und KapazitätenStationen, Funktionsräume und Leistungsfähigkeit

Einzelangaben sind vorhanden. Die vollständige belastbare Standortübersicht wird schrittweise ergänzt.

Interaktives Standortmodell

Bereiche und direkte Beziehungen

Wählen Sie einen Bereich aus, um Aufgabe, Datenstatus und Verbindungen anzusehen.

Grundsatz des Standortmodells

Eine Veränderung an einem Bereich wird nie isoliert bewertet. Medizinische, personelle, organisatorische und wirtschaftliche Folgen werden über seine Beziehungen zum Gesamthaus sichtbar.

Der heutige Standort ist eingeordnetAls Nächstes folgen ausschließlich die öffentlich bekannten Planungen für Vilsbiburg.
Ergänzende KontextspurStandortinformation ↔ Systemebene

Standortkontext Vilsbiburg

Finanzierung am Standort

Die wirtschaftliche Lage des Standorts hängt mit den Regeln des gesamten Gesundheitssystems zusammen.

Ein gemeinsamer Wissensbestand – zwei BlickwinkelHier bleibt der Bezug zu Vilsbiburg sichtbar. Die vollständigen Grundlagen, Werkzeuge und Systemszenarien befinden sich im eigenständigen Bereich hinter Tür 1.
StandortfrageWelche Leistungen müssen in Vilsbiburg vorgehalten werden?

Vorhaltekosten, Fallzahlen, Personalbindung und Investitionen wirken direkt auf die Tragfähigkeit des Standorts.

VerbundfrageWelche Kosten und Aufgaben trägt der Klinikverbund?

Der Standort wird nicht isoliert betrachtet, sondern innerhalb der LA-Regio Kliniken.

SystemfrageWelche Regeln werden außerhalb des Standorts gesetzt?

Vergütung, Planung, Leistungsgruppen und Investitionsförderung werden auf unterschiedlichen politischen Ebenen bestimmt.

Diese Seite bleibt bewusst kurz. Grundlagen, Werkstatt und Variantenvergleich liegen ausschließlich hinter Tür 1.

Öffentlich bekannter Planungsstand

Was ist geplant?

Hier sind die derzeit öffentlich bekannten Planungen für den Standort an einer Stelle zusammengeführt. Beschlossene Richtung, Übergang, Entwicklungsvarianten und noch offene Umsetzung werden klar getrennt.

Beschlossen · Umsetzung noch nicht abgeschlossen

Fachklinik für den Bewegungsapparat

Der Standort soll zu einer Fachklinik für degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates weiterentwickelt werden. Die fachliche Richtung ist beschlossen; die konkrete strukturelle Umsetzung ist noch nicht abgeschlossen.

In Übergangsphase

Geburtshilfe bleibt zunächst uneingeschränkt geöffnet

Das bisherige Angebot wird derzeit fortgeführt. Die Zentralisierung bleibt als Zielrichtung bestehen; ein konkreter Zeitpunkt ist öffentlich noch nicht festgelegt.

Konzept in Erarbeitung

Notfallversorgung wird neu geordnet

Zu klären ist, welche Notfälle künftig vor Ort behandelt werden und wie Notaufnahme, Rettungsdienst, Diagnostik und Stroke-Strukturen zusammenspielen.

Planung im Detail

Was gehört zur geplanten Fachklinik?

Die öffentlich diskutierte Entwicklungsrichtung wird von den internen Modell- und Szenariowerten des D.E. unterschieden.

EndoprothetikVorhandenen Schwerpunkt weiter ausbauen

Die heutige Endoprothetik bildet einen fachlichen Ausgangspunkt der geplanten Spezialisierung. Im D.E. werden dafür Ausbaustufen mit 1.200 und 1.700 Eingriffen untersucht. Diese Werte sind Szenarien des Demonstrators, keine belegten Prognosen.

WirbelsäulenmedizinAls möglicher weiterer Schwerpunkt prüfen

Ein zusätzlicher Schwerpunkt Wirbelsäulenmedizin wird als Entwicklungsoption betrachtet. Leistungsumfang, Fallpotenzial, Fachpersonal, Zertifizierung und Investitionsbedarf sind noch zu belegen.

GeburtshilfeWeiterbetrieb heute · Zentralisierung später vorgesehen

Stand 11.08.2026 bleibt die Geburtshilfe zunächst uneingeschränkt geöffnet. Die vorgesehene Zentralisierung ist damit nicht aufgehoben; Zeitpunkt und konkrete Übergangsfolgen bleiben offen.

Notfall & StrokeKünftige Versorgungsstruktur noch zu konkretisieren

Die heutige Notfall- und Stroke-Struktur kann nicht einfach als unverändert vorausgesetzt werden. Ein neues Zusammenspiel von Standort, Rettungsdienst, Diagnostik und Weiterleitung muss noch konkretisiert werden.

BESCHLOSSENRichtung oder Entscheidung steht festIN UMSETZUNGÜbergang und Vorbereitung laufenUMGESETZTVeränderung ist tatsächlich vollzogen
Aktualisiert · 11.08.2026Geburtshilfe: heutiger Weiterbetrieb und spätere Zielrichtung trennen

Der aktuelle Quellenstand unterscheidet ausdrücklich zwischen dem derzeitigen uneingeschränkten Weiterbetrieb und der weiterhin vorgesehenen Zentralisierung.

Quelle ansehen →
Leseregel für diese Seite

Heute ist nicht dasselbe wie beschlossen; beschlossen ist nicht dasselbe wie umgesetzt; und die im Entwicklungsbereich untersuchten Fallzahlen und Varianten sind nicht automatisch öffentliche Planwerte. Der D.E. hält diese Ebenen getrennt.

Damit ist der bekannte Planungsstand an einer Stelle gebündelt. Im nächsten Schritt werden heutige Leistung, Planung und offene Fragen direkt gegenübergestellt.

VIB01.6 · Vergleich im LA-Regio-Verbund

Vilsbiburg im Verbund

Ausgewählte Fallzahlen zeigen, dass die Rolle eines Standorts je nach Leistungsbereich sehr unterschiedlich sein kann.

So lesen Sie den VergleichVerglichen werden ausschließlich die hier ausgewiesenen Leistungen der drei Standorte Vilsbiburg, Landshut-Achdorf und Landshut-Mitte. Die Balken zeigen Fallzahlen – nicht Qualität, Wirtschaftlichkeit oder eine politische Bewertung.
GeburtshilfeEntbindungenDatenjahr 2024
Vilsbiburg440
Landshut-Achdorf1.934
Landshut-Mitte706

Lesart: Vilsbiburg ist in diesem Vergleich der kleinste Geburtsstandort, erbringt aber eine eigenständige, messbare Versorgungsleistung.

EndoprothetikHüft-EndoprotheseDatenjahr 2024
Vilsbiburg260
Landshut-Achdorf77
Landshut-Mitte95

Lesart: Bei Hüft-Endoprothesen weist Vilsbiburg innerhalb dieses Drei-Standorte-Vergleichs die höchste Fallzahl auf.

EndoprothetikKnie-EndoprotheseDatenjahr 2024
Vilsbiburg264
Landshut-Achdorf122
Landshut-Mitte55

Lesart: Auch bei Knie-Endoprothesen ist Vilsbiburg im Vergleich der drei Häuser der fallzahlstärkste Standort.

AkutversorgungSchlaganfallDatenjahr 2024
Vilsbiburg191
Landshut-Achdorf
im vorliegenden Vergleich kein entsprechender Wert
Landshut-Mitte575

Lesart: Die Fallzahl allein beschreibt die Bedeutung der Stroke Unit nicht vollständig. Für die Standortentscheidung muss ihre Funktion im regionalen Notfallnetz gesondert betrachtet werden.

Was der Vergleich sichtbar machtVilsbiburg ist nicht in jedem Leistungsbereich einfach „der kleine Standort“.

Bei Entbindungen ist der Leistungsumfang kleiner, bei Hüft- und Knie-Endoprothetik dagegen innerhalb der drei verglichenen Häuser am höchsten. Die Rolle des Standorts muss deshalb leistungsbezogen betrachtet werden.

Quelle: Bundes-Klinik-Atlas · Krankenhausvergleich · Datenjahr 2024. Die Vergleichswerte werden nur für die jeweils bezeichneten Leistungen verwendet. Beispielvergleich Entbindungen öffnen ↗
Als Nächstes wird der heutige Standort Vilsbiburg vollständig eingeordnet.

VIB01.5 · Veränderungsbilanz

Veränderungsbilanz

Was ist heute da – was soll sich verändern – und was ist noch offen? Die drei ausgewählten Versorgungsbereiche werden nicht als fertige Zukunftsbilder dargestellt.

LeseregelFallzahlen zeigen Nutzung und Leistungsumfang. Sie beantworten allein weder die Frage nach Wirtschaftlichkeit noch nach der richtigen künftigen Struktur.
VersorgungsbereichHEUTEGEPLANTNOCH OFFEN
Geburtshilfe440 Entbindungen · Datenjahr 2024 Reguläres Geburtsangebot in Vilsbiburg

Der Standort übernimmt einen messbaren Teil der regionalen Geburtshilfe. Innerhalb des Verbunds besteht eine abgestufte Versorgung; spezialisierte Risikoversorgung liegt in Landshut-Achdorf.

Zentralisierung bleibt Zielrichtung

Die Geburtshilfe wird derzeit weitergeführt. Eine spätere Zentralisierung ist öffentlich angekündigt, ihr Zeitpunkt ist noch nicht festgelegt.

Verlagerungsfolgen nicht vollständig belegt

Patientinnenherkunft, zusätzliche Wege und die dauerhaft verfügbaren Aufnahmekapazitäten anderer Standorte sind öffentlich nicht ausreichend geklärt.

EndoprothetikHüfte 260 · Knie 264 · Datenjahr 2024 Bereits heute ausgeprägter Schwerpunkt

Im Vergleich der drei betrachteten LA-Regio-Standorte weist Vilsbiburg bei Hüft- und Knieendoprothetik die höchsten Fallzahlen auf. Ein EndoProthetikZentrum ist ausgewiesen.

Fachklinik soll daran anknüpfen

Die Spezialisierung auf degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates soll Endoprothetik und weitere planbare Leistungen am Standort konzentrieren.

Gesamtbilanz der Spezialisierung fehlt

Offen ist, welche heutigen Leistungen dafür verändert oder verlagert werden, welche zusätzlichen Kapazitäten nötig sind und wie tragfähig die erwarteten Fallzahlen wirtschaftlich und personell sind.

Schlaganfall191 Fälle · Datenjahr 2024 Stroke Unit als Teil der Akutversorgung

Vilsbiburg verfügt über eine Stroke Unit und ist in die telemedizinische Schlaganfallversorgung eingebunden. Die allgemeine Notfallversorgung ist Stufe 1.

Notfallstruktur wird neu geordnet

Die künftige Notfall- und Rettungsdienststruktur wird im Zusammenhang mit der Standortentwicklung neu konzipiert.

Künftige Funktion der Stroke Unit nicht abschließend geklärt

Welche Schlaganfallpatienten künftig vor Ort behandelt werden, welche Wege entstehen und wie die heutige Funktion ersetzt oder erhalten wird, ist noch offen.

ZwischenbefundDie Bedeutung des Standorts unterscheidet sich je nach Leistungsbereich.

Deshalb wird die Zukunft Vilsbiburgs nicht allein aus der Gesamtgröße des Hauses abgeleitet. Für jede Leistung wird getrennt geprüft: Welche Funktion besteht heute? Was soll sich ändern? Und was ist noch nicht belegt oder entschieden?

Datenbasis/Orientierung: Bundes-Klinik-Atlas, Datenjahr 2024; Planungsstand gemäß den im D.E. dokumentierten öffentlichen Quellen. Vergleichszahlen werden nur für die jeweils bezeichneten Leistungsbereiche verwendet.
Im nächsten Schritt können mögliche Folgen der bekannten Planungen eingeordnet werden.

Folgen öffentlich bekannter Planungen

Welche Folgen könnte das haben?

Hier werden mögliche Auswirkungen der öffentlich bekannten Planungen verständlich eingeordnet. Es handelt sich nicht um eine Prognose oder Simulation.

Für Bürger und Patienten

Eine Verlagerung oder Neuordnung kann längere Wege nach Landshut, veränderte Anlaufstellen im Notfall und ein anderes wohnortnahes Leistungsangebot bedeuten. Welche Angebote in Vilsbiburg tatsächlich erhalten bleiben, hängt von den späteren Entscheidungen ab.

Für die Beschäftigten

Je nach Umsetzung können sich Einsatzort, Aufgaben, Dienstmodelle und Zusammenarbeit zwischen Vilsbiburg und Landshut verändern. Ob Personal übernommen, versetzt oder zusätzlich benötigt wird, ist derzeit nicht abschließend geklärt.

Für den Standort Vilsbiburg

Der Ausbau planbarer Eingriffe könnte Profil und Auslastung stärken. Gleichzeitig können wegfallende oder veränderte Bereiche Auswirkungen auf Notfallversorgung, Diagnostik, Personalbedarf, Querschnittsfunktionen und Wirtschaftlichkeit haben.

Für den Klinikverbund

Leistungen, Personal, Kapazitäten und Investitionen müssten zwischen Vilsbiburg und Landshut neu verteilt werden. Eine Veränderung an einem Standort kann deshalb Kosten und Abläufe im gesamten Verbund beeinflussen.

Für die Region

Entscheidend sind erreichbare Grund- und Notfallversorgung, Rettungswege und die Verlässlichkeit medizinischer Angebote. Veränderungen können außerdem die Attraktivität des Standorts für Bevölkerung, Beschäftigte und Unternehmen berühren.

Transparenzregel

Wo belastbare Daten fehlen, werden keine scheinbar exakten Folgen behauptet. Annahmen und offene Fragen bleiben sichtbar.

Standortinformation zuerst abschließenAls Nächstes: Zuständigkeiten und Entscheidungswege

Bevor die modellhafte Standortentwicklung beginnt, zeigt der nächste Abschnitt, welche Institutionen über welche Teile der bekannten Planungen entscheiden.

Zuständigkeiten und Entscheidungsebenen

Wer entscheidet über welche Pläne?

Die Zuständigkeit hängt davon ab, ob es um betriebliche Umsetzung, kommunale Trägerschaft, Krankenhausplanung, Leistungsgruppen oder Förderung geht.

Geschäftsführung

Konzepte vorbereiten und umsetzen

Erarbeitet Varianten, bewertet betriebliche Folgen und bereitet Entscheidungen für die zuständigen Gremien vor.

Verwaltungsrat und kommunale Träger

Strategische Richtung und Trägerentscheidungen

Beraten und beschließen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten die strategische Entwicklung des Klinikverbunds.

Freistaat Bayern

Leistungsgruppen einem Standort zuweisen

Die für die Krankenhausplanung zuständige Landesbehörde entscheidet, welche Leistungsgruppen einem Krankenhausstandort zugewiesen werden. Vor der Zuweisung werden die vorgeschriebenen Qualitätsvoraussetzungen geprüft.

Bundesebene

Rahmen, Leistungsgruppen und Qualitätsvorgaben

Bundesrecht legt den verbindlichen Rahmen fest: Leistungen werden in Leistungsgruppen gegliedert und mit Qualitätsanforderungen sowie Vergütungsregeln verbunden. Der Bund weist dem einzelnen Krankenhausstandort jedoch nicht selbst die Leistungsgruppen zu.

Beispiel Fachklinik

Warum kann der Verwaltungsrat das nicht allein entscheiden?

Der Verwaltungsrat und die kommunalen Träger können eine strategische Entwicklungsrichtung beschließen und die dafür nötigen Konzepte vorbereiten. Eine „Fachklinik“ entsteht aber nicht allein durch diese Bezeichnung. Entscheidend ist, welche medizinischen Leistungsgruppen dem Standort tatsächlich zugewiesen werden.

Die Aufgaben sind geteilt: Der Bund schafft mit Gesetzen und Rechtsverordnungen den einheitlichen Rahmen für Leistungsgruppen, Qualitätskriterien und Vergütung. Die Krankenhausplanung bleibt Aufgabe der Länder. In Bayern entscheidet deshalb die zuständige Landesbehörde über die Zuweisung der Leistungsgruppen an den einzelnen Krankenhausstandort.

Darum ist ein regionaler Beschluss zunächst eine wichtige Absicht und Arbeitsgrundlage – aber noch keine endgültige staatliche Zuweisung der benötigten Leistungsgruppen.

Warum diese Übersicht wichtig ist

Eine Absichtserklärung eines einzelnen Gremiums bedeutet nicht automatisch, dass alle erforderlichen Entscheidungen bereits getroffen sind.

Zum Abschluss des Informationswegs werden Quellen, Datenstände und Prüfstatus transparent gemacht.

Nachvollziehbarkeit

Quellen & Datenstand

Hier wird erkennbar, welche Angaben belegt, als Arbeitswert hinterlegt, modelliert oder noch offen sind.

Belegt

Öffentlich zugängliche Quelle oder dokumentierter Ausgangswert.

Arbeitswert

Vorläufiger Wert für den Demonstrator, der noch bestätigt oder ersetzt werden muss.

Modellstruktur

Struktur oder Beziehung des Digitalen Zwillings, noch ohne vollständig belegte Standortdaten.

Offen

Benötigte Information ist öffentlich nicht verfügbar oder wurde noch nicht eingepflegt.

Weitgehend verifiziert

Definition beachten

Die Aussage ist durch offizielle Daten gestützt; einzelne Werte können wegen unterschiedlicher Definitionen des Behandlungsanlasses abweichen.

Nicht 1:1 verifiziert

Transparent offen

Ein nachvollziehbarer Hinweis liegt vor, konnte aber noch nicht unabhängig mit identischer Definition bestätigt werden.

Standortinformation abgeschlossenVom Verstehen zum modellhaften Untersuchen

Sie kennen nun den Krankenhausstandort, die öffentlich bekannten Planungen, mögliche Auswirkungen, die beteiligten Entscheidungsebenen sowie Quellen und Datenstand. In der Standortentwicklung können Sie Entwicklungsszenarien, Wechselwirkungen und Folgenabschätzungen modellhaft nachvollziehen.

Entwicklungsbereich

Standortentwicklung

Hier werden Entwicklungsmöglichkeiten untersucht und mögliche Folgen verglichen.

Bewusster Eintritt

Entwicklungsbereich öffnen

Der öffentliche Informationsbereich und der Entwicklungsbereich bleiben klar getrennt.

Orientierung:

Wer vor allem wissen möchte, wie es um den Standort steht, beginnt mit dem Informationsweg. Wer Entscheidungen vorbereiten oder Varianten vergleichen möchte, nutzt den Entwicklungsbereich.

Entwicklungsbereich

Standortentwicklung (Demonstrator)

Was tun wir hier?

Komplexe Wissens- und Entscheidungsbereiche werden in nachvollziehbare Einheiten zerlegt und Schritt für Schritt miteinander verbunden.

Wozu?

Der Demonstrator zeigt, wie sich mögliche Entwicklungen und ihre Folgen vor einer Entscheidung modellhaft untersuchen lassen. Bereits getroffene politische Entscheidungen können auf demselben Weg im Nachhinein nachvollziehbarer gemacht werden.

Wem nützt das?

Menschen, die Entscheidungen vorbereiten oder treffen – und Menschen, die verstehen möchten, wie eine Entscheidung zustande kommt und was sie bewirken kann.

Wählen Sie einen Fachbereich aus. Ausgangslage, mögliche Veränderungen und ihre Folgen werden anschließend Schritt für Schritt betrachtet.

Standortentwicklung

Welchen Bereich möchten Sie anschauen?

Wählen Sie einen der drei Fachbereiche. Die weitere Orientierung erfolgt anschließend im jeweiligen Bereich.

Drei Fachbereiche

Womit möchten Sie beginnen?

Fachklinik, Geburtshilfe und Notfallversorgung werden zunächst jeweils für sich betrachtet. Wechselwirkungen bleiben in den fachlichen Prüfwegen sichtbar.

E01.3 · Eingegangene Planungsakte

Akte „Standortentwicklung Krankenhaus Vilsbiburg“

StatusEntwurfsplanung des Vorstands
ArbeitsauftragVertiefende Prüfung der Szenarien einschließlich Wirkungsanalysen
WiedervorlageVorstand der LA-Regio Kliniken · nach Abschluss der fachlichen Vertiefung

K02.3 · Arbeitsplatz der Entscheidungsvorbereitung

In welcher Funktion bearbeiten Sie die Planungsakte?

Für diese Ausbaustufe ist der Arbeitsplatz Controlling / Unternehmensentwicklung freigeschaltet. Weitere fachliche Arbeitsplätze sind bereits vorgesehen.

Phase 03 · Entscheidungsraum

Über den eigenen Zuständigkeitsbereich entscheiden

Der ausgewählte Antragsteil ist bereits vorbereitet. Jetzt wird nicht erneut geprüft, sondern die Entscheidung Ihrer Rolle zugeordnet.

Entscheidungsrolle

In welcher Rolle entscheiden Sie?

Die Rolle bestimmt, worüber Sie formal entscheiden können. Weitere Planungsbereiche bleiben als Kontext sichtbar.

Noch keine Entscheidungsrolle gewählt.

Standortentwicklung · Fachklinik

Entwicklung Fachklinik Vilsbiburg

Im Entwicklungsmodus wird sichtbar, was derzeit geplant, geprüft und noch offen ist. Fakten, Annahmen, Quellen und Berechnungen bleiben transparent.

Aktueller AbschnittStatus quo EndoprothetikDie Navigation bleibt für alle Rollen gleich.
ArbeitsmodusPlanung erarbeitenManagementpfad der Demonstrationsversion
RolleVorstand der LA-Regio KlinikenStrategische Gesamtverantwortung für Klinikverbund und Standortentwicklung

Prüfziele · Fachklinik

Was muss bei dieser Entwicklung geprüft werden?

Medizinisches Profil

Vorhandene Stärke der Endoprothetik und mögliche Ergänzungen fachlich einordnen.

Kapazitäten & Personal

OP-Zeit, Betten, Pflege, Anästhesie, Diagnostik und weitere Voraussetzungen prüfen.

Wirtschaftliche Tragfähigkeit

Fallzahlen, Investitionen und laufende Strukturen als Modellannahmen nachvollziehbar prüfen.

Rolle im Verbund

Auswirkungen einer Konzentration auf Vilsbiburg und die übrigen Standorte sichtbar machen.

01

Ausgangslage Endoprothetik

Für die erste Einordnung reicht ein klarer Befund: Vilsbiburg verfügt bereits heute über einen erkennbaren Schwerpunkt in der Endoprothetik.

Befund · vorhandener Schwerpunkt

Endoprothetik am Standort etabliert

Öffentlich verfügbare Krankenhausdaten und die vorhandene Zertifizierung stützen die Einordnung als vorhandenen Schwerpunkt. Der Vergleich der drei betrachteten Häuser macht diese Ausgangslage konkret.

Totalendoprothese HüfteVilsbiburg 260Landshut-Mitte 95 · Landshut-Achdorf 77
Totalendoprothese KnieVilsbiburg 264Landshut-Achdorf 122 · Landshut-Mitte 55

Quelle: Bundes-Klinik-Atlas, Krankenhausvergleich; Datenjahr 2024. Die Fallzahlen zeigen Leistungsmengen, nicht automatisch Qualität oder Wirtschaftlichkeit.

02

An welchen Stellschrauben wollen Sie drehen?

Fallzahl und medizinisches Profil werden getrennt betrachtet. So bleibt sichtbar, welche Wirkung aus dem Ausbau der Endoprothetik und welche aus einer möglichen Erweiterung um Wirbelsäulenmedizin entsteht.

Leseregel für die ModellierungRund 500 Patienten pro Jahr werden aktuell in Vilsbiburg endoprothetisch versorgt. Durch die Bündelung aller entsprechenden Eingriffe im LA-Regio-Verbund werden kurzfristig bis zu 830 Patienten jährlich genannt; mittelfristig wird unter weiteren Annahmen ein Potenzial von maximal 1.700 Patienten jährlich beschrieben.

VIB02.5 · Szenario-Konfigurator Fachklinik

Stellen Sie Ihre Prüfvariante zusammen

Sie wählen zunächst den Umfang der Endoprothetik und anschließend, ob das medizinische Profil zusätzlich erweitert werden soll. Erst danach werden Voraussetzungen und mögliche Wirkungen geprüft.

HEUTE · öffentlich belegtrund 500 endoprothetisch versorgte Patienten pro Jahr

Ausgangspunkt laut öffentlicher Fachklinikplanung der LA-Regio Kliniken. Die Angabe ist eine Patientenzahl und wird deshalb nicht mit Eingriffszahlen gleichgesetzt.

1

Stellschraube A · Umfang

Welche Größenordnung möchten Sie untersuchen?

Datenstatus: 830 und 1.700 sind keine frei gesetzten D.E.-Szenarien, sondern öffentlich genannte Planungsgrößen. Bis zu 830 Patienten sollen kurzfristig durch Bündelung im Verbund möglich werden. Maximal 1.700 Patienten werden mittelfristig unter zusätzlichen Annahmen genannt.

2

Stellschraube B · Profil

Soll das medizinische Profil zusätzlich erweitert werden?

Ihre PrüfvarianteNoch nicht vollständig zusammengestellt

Wählen Sie zuerst eine Ausbaugröße und anschließend das medizinische Profil.

03 · Folgen prüfen

Welche Folgen könnten entstehen?

Ihre Prüfvariante steht. Jetzt wird nicht mehr mit anderen Varianten verglichen, sondern genau diese Auswahl auf Voraussetzungen, mögliche Wirkungen und offene Nachweise geprüft.

Ihre gewählte PrüfvariantePrüfvariante wird übernommen

VIB02.6 · Folgenprüfung

Was löst Ihre Prüfvariante aus?

Der D.E. zeigt keine Prognose, sondern eine strukturierte Prüfspur. Je größer der Ausbau und je breiter das Profil, desto mehr Voraussetzungen müssen belegt werden.

Prüfstatus der gewählten Variante

Wie belastbar ist dieser Prüfauftrag derzeit?

Der Prüfstatus bewertet nicht, ob die Variante politisch oder unternehmerisch „richtig“ ist. Er zeigt nur, wie viele entscheidungsrelevante Voraussetzungen noch offen sind.

VIB02.7 · Voraussetzungen prüfen

Was muss geklärt werden, bevor über diese Variante entschieden werden kann?

Aus den möglichen Folgen werden konkrete Prüfaufträge. Der D.E. trennt dabei zwischen dem, was für die Entscheidung benötigt wird, und dem, was derzeit noch nicht belastbar belegt ist.

VIB02.9 · Interaktive Prüfakte

Prüfpunkt öffnen und gezielt bearbeiten

Die sechs Karten oben sind die Übersicht. Wählen Sie einen Prüfpunkt; die Detailprüfung erscheint hier einzeln, ohne die übrigen Prüfblätter gleichzeitig aufzuklappen.

Prüfung abschließen →

Die Abschlussseite fasst Prüfstatus, belegte Grundlagen, Planungsannahmen und offene Nachweise zusammen.

Eingangsfoyer · Standortentwicklung

G

Geburtshilfe

In diesem Raum werden Erhalt, Veränderung oder Verlagerung der Geburtshilfe mit ihren Folgen nachvollziehbar geprüft.

HEUTE · Ausgangslage Geburtshilfe

Wie sieht die Situation heute aus?

In Vilsbiburg besteht eine aktive Geburtshilfe mit rund 400 Geburten jährlich, ärztlich geleitetem Kreißsaal, Hebammenkreißsaal und weiteren angebundenen Angeboten.

HEUTE426 Geburten · 2025

Ärztliche Geburtshilfe, Hebammenkreißsaal, Hebammenambulanz, TeleNeonatologie und gynäkologische Versorgung.

Regionales Einzugsgebiet: südlicher Landkreis und angrenzende Regionen.
PLANUNGSSTANDZentralisierung in Landshut vorgesehen

Gynäkologie und Geburtshilfe sollen mittelfristig gebündelt werden. Das heutige Angebot läuft zunächst weiter.

Ein detaillierter veröffentlichter Umsetzungsplan liegt bislang nicht vor.

Heute ist die Geburtshilfe in Vilsbiburg vorhanden. Die geplante Zentralisierung beschreibt eine künftige Richtung – nicht den bereits vollzogenen Zustand.

Standortentwicklung · Notfallversorgung

Notfallversorgung

Wie funktioniert die Notfallversorgung heute – und welche Rolle übernimmt der Standort Vilsbiburg im regionalen Versorgungsnetz?

1 · HEUTE

Wie funktioniert die Notfallversorgung heute?

Notfallversorgung beginnt nicht erst in der Notaufnahme. Je nach Situation führen unterschiedliche Wege in das System – vom Hausarzt über die 116117 bis zum Rettungsdienst und zur Klinik.

Für die Standortentwicklung Vilsbiburg ist deshalb zunächst wichtig zu verstehen, wie diese Wege heute zusammenspielen und welche Funktion der Standort darin übernimmt.

👤MENSCHEtwas passiert

Eine akute Erkrankung oder Verletzung tritt auf.

🚪ZUGANGWie komme ich ins System?

Hausarzt · 116117 · 112 · direkte Notaufnahme – je nach Situation stehen unterschiedliche Zugänge zur Verfügung.

🧭STEUERUNGWer entscheidet über den Weg?

Patient selbst, ärztlicher Bereitschaftsdienst oder Rettungsleitstelle entscheiden bzw. helfen bei der Frage, wohin der weitere Weg führt.

🏥VERSORGUNGSORTWo kann behandelt werden?

Behandelt wird dort, wo die benötigte medizinische Fähigkeit vorhanden ist. Reicht sie am ersten Standort nicht aus, kann eine Weiterleitung erforderlich werden.

Regionale Lupe

Was bedeutet das für den Raum Landshut?

Nicht jede medizinische Fähigkeit ist an jedem Standort vorhanden. Vilsbiburg und die Landshuter Versorgungsstandorte sind deshalb Teile eines regionalen Versorgungsnetzes.

VILSBIBURGBasisnotfallversorgung + Stroke Unit

Vilsbiburg ist heute ein eigener Akutstandort. Nicht jede spezialisierte Fähigkeit ist dort verfügbar; je nach Krankheitsbild kann eine Weiterleitung notwendig werden.

LANDSHUT-ACHDORFNotfallversorgung mit weiteren Fähigkeiten

Der Standort übernimmt im regionalen Netz zusätzliche spezialisierte Versorgungsaufgaben.

LANDSHUT-MITTENotfallversorgung mit weiteren Fähigkeiten

Auch hier stehen zusätzliche spezialisierte und zeitkritische Versorgungspfade zur Verfügung.

Eine Struktur mit mehreren Zugängen funktioniert nur dann gut, wenn Menschen wissen, welchen sie nutzen sollen.

P02.1 · Benutzerschicht

Rollen- und Perspektivenmanager

Alle Rollen greifen auf dieselben Daten und Simulationsergebnisse zu. Die Perspektive verändert ausschließlich Auswahl, Gewichtung und Erklärung der Informationen.

Verbindliches PrinzipEine Datenbasisunterschiedliche Sichtweisen · keine unterschiedlichen Wahrheiten

Perspektive wählen

Für wen soll der Kompass sprechen?

Die Auswahl bleibt beim Wechsel zwischen den Räumen erhalten.

K00.10 · Gesamtarchitektur

Systemarchitektur

Die Systemkarte zeigt, wie Daten, Wissen, Entwicklungsräume sowie Prüf- und Verwaltungswerkzeuge des Digitalen Entscheidungskompasses zusammenarbeiten.

Fünf Ebenen

Architekturkarte

Module anklicken, um Aufgabe, Status und Verbindungen zu sehen.

Informationsflüsse

Wie das System arbeitet

Die Übersicht zeigt die wichtigsten Wege, nicht jedes technische Detail.