Zentralisierung prüfen · Vertiefung von SZENARIEN

Prüfergebnis

Abschlussprüfung Geburtshilfe

Was ergibt die Prüfung für die geplante Zentralisierung der Geburtshilfe?

Drei Bereiche wurden geprüft: die regionale Versorgung, die künftige Versorgung in Vilsbiburg und die Voraussetzungen für die Umsetzung.

1 · REGIONALE VERSORGUNG · GEPRÜFT

Die rund 400 heutigen Geburten benötigen künftig andere Geburtsorte. Für Teile des Einzugsgebiets verändern oder verlängern sich Wege.

Auswirkungen bekannt – Aufnahmefähigkeit noch nachzuweisen.

2 · VERSORGUNG IN VILSBIBURG · GEPRÜFT

Nicht alle heute verbundenen frauenmedizinischen und hebammenbezogenen Angebote müssen mit der stationären Geburtshilfe entfallen.

Gestaltungsraum vorhanden – Standortfunktion noch zu konkretisieren.

3 · UMSETZUNG · GEPRÜFT

Eine Zentralisierung nach Landshut ist grundsätzlich umsetzbar, wenn die erforderlichen Voraussetzungen hergestellt und belastbar nachgewiesen werden.

Grundsätzlich möglich – Umsetzungsbereitschaft noch nicht vollständig nachgewiesen.

Gesamtbefund

Die Prüfung ergibt keinen grundsätzlichen Widerspruch zur geplanten Zentralisierung der Geburtshilfe nach Landshut.

Sie zeigt jedoch Voraussetzungen, die vor der tatsächlichen Verlagerung noch belastbar geklärt oder nachgewiesen werden müssen.

Die offene Frage lautet damit nicht mehr nur: „Soll zentralisiert werden?“ – sondern: „Sind die Voraussetzungen geschaffen, damit die Zentralisierung für die Frauen und die Region funktioniert?“

Planung weiterführen

Offene Voraussetzungen abarbeiten

Die festgestellten offenen Punkte werden im weiteren Planungsprozess konkretisiert und nachgewiesen.

Nachweise anfordern

Vor Umsetzung belastbar belegen

Aufnahmefähigkeit, Betriebsbereitschaft, Patientenströme und die künftige Standortfunktion Vilsbiburg werden konkret nachgewiesen.

Prüfung erneut aufrufen

Mit neuen Daten weiterlernen

Wenn neue Daten oder Planungsstände vorliegen, können einzelne Prüfpunkte erneut betrachtet und der Prüfstand aktualisiert werden.